Krimidinner

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Tala Keya
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Krimidinner

Beitrag von Tala Keya » Di 20. Feb 2024, 21:42

Hallo,

mit einigen von euch haben wir ja bereits darüber gesprochen. Wir haben uns überlegt, dass wir mal ein Krimidinner zusammen im JuKuZ spielen möchten. Ich habe eine Vorlage für ein Krimidinner, welches wir ausprobieren könnten. Dafür brauchen wir acht Personen. Daher stellt sich die Frage, wer hat Lust, mitzuspielen? Wenn wir acht Personen sind, können wir einen Termin finden und ein Krimidinner veranstalten. Dabei können wir gerne auch schon früher als 18.00 Uhr beginnen.

Doch bevor ihr euch entscheidet, ob ihr grundsätzlich daran Interesse habt, erst einmal ein paar Informationen dazu, was ein Krimidinner eigentlich ist und wie es gespielt wird.

Die Beschreibung ist sehr ausführlich geworden, aber so ist gesichert, dass alle möglichst die gleichen Vorstellungen von einem Krimidinner haben und jede Person, die interessiert ist, mitzuspielen, weiß, worauf sie sich einlässt und was die Erwartungen an die mitspielenden Personen sind. Bitte lest daher diese Erläuterungen, bevor ihr euch entscheidet, ob ihr mitspielen möchtet. Danke.

Was versteht man unter einem Krimidinner?
Ein Krimidinner für zuhause ist kein gewöhnliches Gesellschaftsspiel, sondern vielmehr ein privates Rollenspiel-Event, das man selbst gestaltet. Ein Krimidinner ist ein Gruppenspiel, bei dem alle Mitspielenden eine Rolle übernehmen und Mordverdächtige sind. Abwechselnd zu den Ermittlungsrunden oder währenddessen wird auch gemeinsam gegessen. Im Mittelpunkt steht die Aufklärung eines geheimnisvollen Kriminalfalls. Jede*r Mitspielende schlüpft für einen Spieletag in einen Charakter mit ggf. finsterem Geheimnis. Jede*r Mitspielende ist ein*e Verdächtige*r in einem Mordfall. Die Aufgabe ist es, den*die Täter*in unter den Mitspielenden zu entlarven. Dazu erhält man im Verlauf von meist drei Spielrunden nach und nach alle nötigen Indizien und Beweise.
Ein Krimidinner kann eine hervorragende Möglichkeit sein, Zeit miteinander zu verbringen. Mit ein wenig Vorbereitung und Kreativität kann man einen unterhaltsamen und spannenden Spieletag gestalten, an den sich alle noch lange Zeit erinnern werden.

Wie läuft so ein Krimidinner ab?
Alle Mitspielenden schlüpfen in die Rollen der Hauptverdächtigen eines spannenden Kriminalfalls. Das Ziel des Spiels ist es, den oder die Täter*in, der oder die mit am Tisch sitzt, zu überführen. Dies kann nur gelingen, wenn die Mitspielenden untereinander den Tatablauf diskutieren und ihre Erinnerungen an das Geschehen zusammentragen. Doch Vorsicht: Jede Figur hat ihre eigenen dunklen Geheimnisse, die sie am liebsten für sich behalten würde. Denn alle Mitspielenden sind Verdächtige in einem Mordfall. Ziel des Spiels ist es, den Mörder oder die Mörderin zu entlarven. Dazu kommen im Verlauf immer weitere Einzelheiten ans Licht, mit denen der Fall aufgeklärt werden kann. Dies geschieht z. B., indem die Charaktere befragt werden oder aus ihrem Leben erzählen. Dazu können die Charaktere auf ihr Rollenblatt mit Beschreibungen ihrer Rolle zurückgreifen.

Wie werden die Rollen verteilt?
Wer welche Rolle übernimmt, kann entweder von der organisierenden Person (zukünftig "Spielleiter*in") zugeteilt werden oder gemeinsam entschieden werden. Die Rollen können entweder so auf die Mitspielenden verteilt werden, dass sie möglichst gut zu den Mitspielenden passen – oder man probierst es einmal genau umgekehrt aus! Ein Krimidinner zum Selbermachen ist ein Spiel, bei dem es kein „richtig“ und „falsch“ gibt. Wichtig ist, dass alle Beteiligten Spaß daran haben. Die Mitspielenden erhalten nach der Rollenwahl oder Rollenzuteilung eine Einladung und meist ein Rolleninformationsblatt mit ggf. einem Mordmotiv. Darin finden sich ein paar kurze Informationen über sich und ggf. die anderen Mitspielenden, sowie ggf. zum Mord.

Muss ich für ein Krimidinner Erfahrung mit Rollenspielen haben?
Nein. Natürlich ist es hilfreich, aber keine Bedingung. Wichtig ist jedoch, Spaß daran zu haben, in eine Rolle zu schlüpfen und die Bereitschaft, die vorgegebene Rolle mit Leben zu füllen. Dabei ist es wichtig, sich an die auf dem Rolleninformationsblatt angegebenen Charaktereigenschaften, Motive und Hinweise zu halten. Jedoch bieten sich in der Regel genug Möglichkeiten, die Rolle auszuschmücken. Dinge, die dort nicht stehen, müssen passend zur Rolle erfunden werden, auch spontan. Dabei sollte man sich jedoch keine gemeinsamen Erlebnisse mit anderen anwesenden Charakteren ausdenken, da dies zu Verwirrung führen kann.

Wie spielt man ein Krimidinner? Ablauf
Eine Person übernimmt die Organisation des Krimidinners. Die anderen Mitspielenden erhalten vorab lediglich eine Einladung, in der ihre Rolle näher beschrieben wird sowie ggf. ein Mordmotiv genannt wird. Dieses sollte jede Person natürlich möglichst lange geheim halten. Alle anderen Informationen erfolgen am Spieltag selbst. Bei einem Krimidinner sitzen die Mitspielenden nach der Tat zusammen und versuchen, ihre Erinnerungen zusammenzutragen, um dem*der Täter*in auf die Schliche zu kommen. Meist ist ein Krimidinner in drei Spielrunden unterteilt. In jeder der folgenden Spielrunden können die Teilnehmenden je nach Krimidinner z. B. weitere belastende Informationen über ihre Mitspielenden erhalten, die sie in die Diskussion einbringen. Darüber hinaus kann es vorkommen, dass jede*r Mitspielende an seinem*ihrem Platz einen geheimen Hinweis vorfindet, der weitere Indizien liefert. Das kann ein geheimnisvoller Brief sein, ein entlarvendes Foto oder ein skandalöser Tagebucheintrag. Die Mitspielenden rufen sich mit jeder Spielrunde weitere Erinnerungen an den Tattag und den Tathergang ins Gedächtnis, denn jede Runde behandelt meist einen anderen Zeitabschnitt des Tattages. Am Ende des Spieletags gibt jede*r der Mitspielenden einen Tipp dazu ab, wen er*sie für den*die Täter*in hält. Zum Schluss wird dann gemeinsam darüber abgestimmt, wer als Tatverdächtige*r der Polizei übergeben werden soll. Ein Krimidinner ist ein sehr interaktives Spiel. Es gibt lediglich wenige Spielregeln und keine vorgefertigten Dialoge – das gemeinsame Knobeln und Diskutieren steht im Vordergrund. Am Ende kann man das Ergebnis mit der vorgegebenen Lösung vergleichen. Auf den Schreck kann man z. B. das Dessert servieren und sich über die Erlebnisse austauschen.

Kann die Person, die das Krimidinner organisiert, mitspielen?
Ja, bei den meisten Krimidinnern schon. Diese Krimidinner sind so aufgebaut, dass auch diese Person problemlos mitspielen kann.

Wie bereiten sich die Mitspielenden auf ein Krimidinner vor?
Die Mitspielenden erhalten vorab lediglich ihre Einladung und meist auch ihr Rolleninformationsblatt. Die Einladung und ggf. ihr Rolleninformationsblatt verrät ihnen, welche Rolle sie übernehmen, liefert ggf. Vorschläge zur Kostümierung oder sowie erste Informationen zu dem Mordfall. Und natürlich den Ort und die Zeit des Spieletags. Mehr benötigen die Mitspielenden vorab nicht – der Vorbereitungsaufwand ist für die Mitspielenden also minimal.

Was macht man, wenn der Geschlechtermix der Mitspielenden anders ist, als im Spiel vorgesehen?
Viele Krimidinner enthalten ebenso viele Männer- wie Frauenrollen. Falls es einen Frauen- oder Männerüberschuss gibt, übernehmen ganz einfach Frauen Männerrollen oder Männer Frauenrollen. Hinweis: Es wird davon abgeraten, die Rollen in den Spielen einer Geschlechtsumwandlung zu unterziehen! Es können ungeahnte Liebesaffären oder auch Vaterschaften etc. auftauchen. Wenn dann das Geschlecht nicht mehr zur Geschichte passt, kann das einiges Chaos anrichten.

Wie funktioniert das Spiel, wenn nicht alle Rollen besetzt sind?
Bei einigen Krimidinnern gibt es Rollen (meist eine Männer- und eine Frauenrolle), die optional sind, d.h. die nicht unbedingt besetzt werden müssen. Der Ablauf des Spiels funktioniert auch, wenn dann eine oder beide optionalen Rollen nicht auftreten. Welche Rollen optional sind, sollte aber ein Geheimnis bleiben, sonst werden diese Rollen nicht ernst genommen, da sie natürlich nicht als Täter*innen infrage kommen. Die anderen Rollen müssen besetzt sein, da sie für den Fall wichtig sind und ggf. der Mörder oder die Mörderin sein könnten. Wenn eine dieser Rollen ausfallen würde, sollte das Krimidinner verschoben werden, da sonst eine Person zwei Rollen spielen müsste. Dies sollte lediglich eine Notlösung sein und daher vermieden werden!

Wie oft kann man das Spiel spielen?
Jedes Spiel ist ein echter Kriminalfall und hat eine eindeutige, logische Lösung. Wenn man das Krimidinner zum zweiten Mal spielt, wird der*die Täter*in der*dieselbe sein. Deshalb kann man jedes Krimidinner in derselben Gruppe lediglich einmal spielen. Mit neuen Mitspielenden kann man das jeweilige Krimidinner aber problemlos mehrfach spielen. Man selbst weiß dann zwar schon, wer der*die Täter*in ist, dies kann aber auch seinen ganz eigenen Reiz haben. Da jede*r Mitspielende seine*ihre Rolle jedoch anders interpretiert und weite Strecken des Spiels frei improvisiert werden, ist jeder Spieletag dennoch ein einzigartiges Erlebnis.

Muss man ein spezielles Menü kochen oder spezielles Essen servieren?
Nein, was auf die Teller kommt, ist nicht entscheidend für den Spielablauf. Niemand wird z. B. mit einer abgenagten Hammelkeule erschlagen.
Von daher kann das Essen frei gewählt werden. Allerdings sollte es etwas sein, was gut vorbereitet werden kann und niemanden zwingt, während des Krimidinners zu viel Zeit in der Küche zu verbringen – das würde den Spielverlauf stören. Essen ist jedoch ein wichtiger Bestandteil eines Krimidinners und kann dazu beitragen, die Stimmung des Spieletags zu unterstützen. Eine Möglichkeit ist, ein spezielles Menü zusammenzustellen, das zur Handlung des Krimidinners passt. Man kann z. B. ein Menü aus Gerichten zusammenstellen, die in der Handlung vorkommen oder die zu den Charakteren passen. Man kann auch spezielle Namen für die Gerichte wählen, die zur Handlung passen und eine passende Menükarte schreiben. Es gibt auch die Möglichkeit, das Essen in Form von Buffet oder Fingerfood zu servieren, damit die Mitspielenden sich während des Abends selbst bedienen und sich so frei unterhalten können. Zu dieser Art „Event-Essen“ gehören z. B. auch Fondue und Raclette sowie Gerichte, die man sich individuell zusammenstellt bzw. befüllt, z. B. vietnamesische Frühlingsrollen, Burger, Fajitas oder Tacos. Diese Gerichte haben den Vorteil, dass man im Vorfeld des Krimidinners alles in Ruhe vorbereiten kann und während des Spiels nicht in die Küche verschwinden muss. Bei einem Buffet bietet es sich an, dass alle Mitspielenden etwas Selbstgemachtes mitbringen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie man das Essen in ein Krimidinner einbeziehen kann. Man kann sowohl zwischen den Spielrunden essen, wenn man längere Pausen lässt, als auch während der Spielrunden. Man sollte kreativ sein und darüber nachdenken, wie das Essen in die Handlung und Atmosphäre des Spieletags passt.
In unserem Fall ist es sinnvoll, dass wir uns vorher darauf einigen, ob das Essen zum Ambiente des jeweiligen Krimidinners passen soll und dass jede Person etwas mitbringt.

Dekoration
Ein weiteres wichtiges Element des Krimidinners ist die Atmosphäre. Man kann den Raum, in dem man sich trifft, z. B. mit Kerzen und Lichtern dekorieren, um eine geheimnisvolle Stimmung zu schaffen. Bei der Wahl des Spielortes ist man zwar grundsätzlich frei, wir treffen uns jedoch am besten im JuKuZ. Wichtig ist, dass die Mitspielenden zusammen sitzen und essen können. Natürlich kann man bei der Dekoration und Vorbereitung des Spielortes auch die Mitspielenden um Hilfe fragen. Gemeinsam sind die Vorbereitungen auf den Spieletag ggf. viel schneller erledigt und ggf. kann jemand noch etwas zur Dekoration beitragen.

Kostüme
Bei einem Krimidinner muss sich niemand verkleiden, aber mit Verkleidung macht es gleich doppelt so viel Spaß und trägt zum Ambiente bei. Bei der Wahl der Kostüme können die Mitspielenden ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Am besten lässt man sich von den Rollenbeschreibungen inspirieren.

Musik
Die passende Musik kann hilfreich sein, um die richtige Atmosphäre zu schaffen und die Stimmung des Spieletags zu unterstützen. Klassische Filmmusik, Jazz oder Instrumentalstücke können gut geeignet sein. Man sollte jedoch sicherstellen, dass die Musik nicht zu laut ist, damit die Mitspielenden sich unterhalten und die Handlung verfolgen können. Alternativ kann man statt Musikstücken auch Soundscapes wie z. B. Meeresrauschen oder Kaminfeuer benutzen.

Gibt es Trigger-Warnungen für die einzelnen Krimidinner?
Neben Mordfällen enthalten manche Krimidinner auch weitere Umstände, die einzelne Mitspielende, die selbst entsprechende Erfahrungen gemacht haben, verstören könnten. Entsprechende Trigger-Warnungen würden jedoch Spoiler enthalten. Daher sind diese Informationen nicht in den Beschreibungen der Krimidinner enthalten.

Wie lange dauert ein Krimidinner?
Für ein Krimidinner mit acht Mitspielenden sollte man mindestens gute vier Stunden einplanen – inklusive Begrüßung der Mitspielenden. Sind die Mitspielenden allerdings sehr fragefreudig oder erzählfreudig, kann ein Krimidinner auch durchaus länger dauern. Sollten die Diskussionsrunden in den einzelnen Spielrunden zu sehr ausufern, kann der*die Spielleiter*in eingreifen und zur nächsten Runde überleiten.

Weiß der*die Mörder*in von Anfang an, dass er*sie der*die Täter*in ist?
Bei den meisten Krimidinnern weiß der*die Mörder*in bereits im Vorfeld, dass er oder sie der*die Mörder*in ist. In anderen Krimidinnern erfährt der*die Mörder*in erst im Verlauf des Krimidinners, dass er*sie der*die Täter*in ist. So kann er*sie genauso mitraten wie die übrigen Teilnehmenden oder kann durch Verdächtigen der anderen Mitspielenden den Verdacht von sich ablenken. Erfährt der*die Mitspielende erst kurz vor Ende, ob er*sie der*die Täter*in ist, besteht keine Gefahr, dass der*die Täter*in sich frühzeitig verrät (sei es durch Worte, Blicke oder verräterisches Schweigen). Doch bei den meisten Krimidinnern muss der*die Mörder*in sein*ihr Tatwissen für sich behalten.

Erfährt der*die Spielleiter*in bei der Vorbereitung, wer der Täter bzw. die Täterin ist?
Bei den meisten Krimidinnern erfährt der*die Spielleiter*in beim Organisieren des Krimidinners keine geheimen Informationen und weiß auch nicht, wer der Täter bzw. die Täterin ist. Für ihn*sie gelten die gleichen Regeln wie für die Mitspielenden. Da er*sie sich in der Regel eine der zu verteilenden Rollen für sich selbst aussucht, kann es sogar passieren, dass er oder sie die Rolle des Täters bzw. der Täterin übernimmt.

Regeln eines Krimidinners
Jede Person bekommt meist ein Rolleninformationsblatt, je nach Krimidinner im Voraus oder erst am Spieletag. Dieses ist geheim und darüber sollte sich im Voraus nicht mit den anderen Mitspielenden ausgetauscht werden. Es ist jeweils nur für die eigenen Augen bestimmt. Lediglich die Vorgeschichte erfahren meist alle gemeinsam oder ggf. auch schon z. T. im Voraus. Hinweise zur eigenen Person darf man verschweigen, aber man darf nicht lügen! Wird man konkret nach einer Sache gefragt, muss man die Wahrheit sagen. Jedoch muss man sich nicht selbst belasten. Das Recht zu lügen und andere Mitspielende auf eine falsche Fährte zu locken, hat allein der*die Täter*in. Man kann jedoch versuchen, die Wahrheit möglichst vorteilhaft für sich auszulegen. Dabei entscheidet man selbst, welche Informationen man teilen möchte. Doch Vorsicht! Teilt man zu wenig Informationen mit der Gruppe, kann der Fall ggf. nicht gelöst werden. Nur gemeinsam hat man Erfolg! Teilt man zu viel und zu früh, gerät man möglicherweise selbst unter Verdacht. Sollte man unabsichtlich gelogen haben, obwohl man nicht der*die Täter*in ist, dann sollte man versuchen, den Fehler schnellstmöglich zu korrigieren. Abwesende Figuren kommen nicht als Täter*in in Betracht. Für sie gilt die Unschuldsvermutung.

Ablauf eines Krimidinners
Die meisten Krimidinner bestehen aus drei Runden und einem klar strukturierten Spielablauf. Je nach persönlicher Vorliebe und Anzahl der Gänge oder der Art des Essens (Menü, Buffet, ...) kann man das Essen auf verschiedene Arten in das Krimidinner integrieren: Entweder lässt man längere Pausen zwischen den einzelnen Runden, in denen dann gemeinsam gegessen wird oder man isst während des Spiels.
SPIELBEGINN
Nach und nach trudeln die Mitspielenden ein und können sich ggf. bereits in ihre Rollen begeben. Jedoch sollte außer dem Namen noch nichts von der Rolle preisgegeben werden, damit alle Mitspielenden auf dem gleichen Stand sind und nicht bereits "Geheimnisse" verraten werden. Wenn alle Mitspielenden da sind und alle Vorbereitungen getroffen wurden, setzen sich alle an einen Tisch, an dem man sich gut unterhalten kann. Idealerweise gibt es Platzkärtchen, so dass jede Person weiß, wo sie sitzt. Der*die Spielleiter*in begrüßt alle Anwesenden. Spätestens jetzt schlüpfen alle Mitspielenden in ihre Rolle. Ggf. gibt der*die Spielleiter*in immer mal wieder "Regieanweisungen", je nach Krimidinner oder verteilt eitere Hinweise. Alle Mitspielenden stellen sich in ihrer Charakterrolle mit ein bis zwei Sätzen vor. Der*die Spielleiter*in liest die Vorgeschichte vor oder beauftragt eine Person damit. Danach liest ­der*die Spielleiter*in den Prolog vor, wenn es einen gibt oder beauftragt eine Person damit, diesen vorzulesen. Je nachdem, wie das Krimidinner aufgebaut ist, folgen nun die einzelnen Runden. Ggf. gibt es zu bestimmten Zeitpunkten Hinweise, entweder steht dies in dem jeweiligen Rolleninformationsblatt (Zeitpunkt beachten, wann man Hinweise bekommen soll) oder in einer Übersicht für den*die Spielleiter*in. Es ist sinnvoll, wenn jede*r Mitspielende sein*ihr Rolleninformationsblatt dabei hat, denn so kann man jederzeit nochmal darauf schauen und sich vergewissern, sich an Charakterzüge, Erlebnisse oder Begebenheiten, die eigene Rolle betreffend, richtig zu erinnern.
Nach der letzten Runde folgt VERDACHT UND VERTEIDIGUNG
Jede*r Mitspielende äußert seinen*ihren Verdacht, wen er*sie für den*die Täter*in hält. Alle Verdächtigten haben die Gelegenheit, sich zu verteidigen. Anschließend gibt jede*r Mitspielende seine Stimme ab, wen er*sie der Tat bezichtigt. Ggf. wird noch darüber abgestimmt.
Daraufhin folgt die AUFKLÄRUNG
Die Aufklärung wird vorgelesen. Ist es den Mitspielenden gelungen, den*die Täter*in zu überführen oder konnte er*sie den Verdacht auf jemand anderen lenken?


Quellen: In Anlehnung an https://www.moerderische-dinnerparty.de ... imidinner/ und https://www.culinario-mortale.de/krimid ... ber-machen mit kleinen Änderungen, Anpassungen und Ergänzungen.

Tala Keya
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Registriert: Fr 22. Feb 2013, 23:38

Re: Krimidinner

Beitrag von Tala Keya » Di 20. Feb 2024, 21:51

Das erste Krimidinner, welches wir spielen möchten, ist folgendes Krimidinner:

Mord im Leuchtturm

Für dieses Krimidinner haben bereits acht Vereinsmitglieder Interesse bekundet, mitzuspielen. Daher haben wir die weiteren Absprachen dazu ins vereinsinterne Forum verlegt. Falls jedoch noch jemand gerne dabei wäre, lässt sich sicher eine Möglichkeit finden, diese Person einzubinden, wenn auch wahrscheinlich nicht in der Rolle einer verdächtigen Person.

Daher meldet euch hier in diesem Thread gerne, wenn ihr bei unserem ersten Vereinskrimidinner dabei sein möchtet.

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